Winterliches Pfannengemüse

von Julian

Dieses winterliche Pfannengemüse schmeckt auch im Frühling fantastisch. Spiegeleier mit Kartoffeln und Speck bilden die Basis für dieses feine Rezept, das von einigen weiteren wunderbaren Zutaten begleitet wird, die gemeinsam eine perfekte Harmonie ergeben.

Ein herrliches Essen für deinen nächsten Sonntagsbrunch 😉

Winterliches Pfannengemüse ist super lecker – nicht nur im Winter

Winterliche Pfannengemüse ist eine herzhafte und richtig leckere Mahlzeit. Perfekt für kalte Tage oder Tage, an denen du es mal richtig gemütlich angehen willst.

Es vereint eine Vielzahl von saisonalen Zutaten zu einem köstlichen Gericht. Knusprig angebratene Pastinaken und Kartoffeln bilden, mit ihrem erdigen Geschmack, die Basis. Zwiebeln und Speck verleihen dem Gericht die passend würzige Note.

Der Rosenkohl (ich verwende ihn für das Rezept aus dem Tiefkühlfach) bringt eine fein nussige Geschmacksnote und eine super gesunde Portion Vitamin C und Ballaststoffe auf den Teller.

Die nächste Zutat kommt ebenfalls aus dem Tiefkühlfach – Erbsen. Sie sorgen für eine süße Komponente und bringen ihre lebendige Farbe mit auf deinen Teller.

Für die Zubereitung solltest du ein kleines bisschen Zeit mitbringen. Die braucht ist für das winterliche Pfannengemüse nun mal. Dafür sind die einzelnen Arbeitsschritte wirklich einfach:

Das Gemüse wird in einer Pfanne * angebraten, bis es goldbraun und zart ist. Damit auch wirklich alle Zutaten dabei knusprig werden, macht es leider wenig Sinn, alles auf einmal anzubraten. Genau deswegen bricht dieses Rezept aber eben auch keine Geschwindigkeitsrekorde.

Zuletzt werden die Spiegeleier ausgebraten und alles gemeinsam auf einem Teller angerichtet.

Ich finde den Geschmack, den man all dem mit etwas zerbröselten Gorgonzolastückchen verleiht extrem geil und kann diesen Schritt zum Schluss nur wärmstens empfehlen – aber es soll ja auch Leute geben, denen der kräftige Blauschimmelkäse nicht zusagt.

Dieses Essen ist nicht nur super lecker, sondern auch nahrhaft und wunderbar sättigend. Mit seiner Fülle an Vitaminen, Mineralstoffen und Ballaststoffen, verleiht es dem Körper nicht nur im Winter stärke.

Pastinaken – der heimliche Star in diesem Essen

Pastinaken schmecken süßlich, würzig und nussig.

Mein Kameramann Paul hat es vor einiger Zeit bereits recht treffend formuliert: „Viel geiler als ne Möhre“.

So waren sie früher in Deutschland sogar mal beliebter als die Kartoffel, geriet dann aber in Vergessenheit, ehe sie von diversen Sterneköchen wiederentdeckt wurden.

Sie sind ursprünglich eine Kreuzung aus Karotte und Petersilie und wachsen wild in ganz Europa. Angebaut werden sie aber hauptsächlich in den Niederlanden, Skandinavien, England, Frankreich und den USA.

Pastinaken sind ein typisches Herbst- und Wintergemüse. Sie sind in der Regel von September bis Mitte März erhältlich. Für den Einkauf solltest du wissen, dass kleine Pastinaken meist zarter als große sind. An einer intakten Schale erkennst du ob das Gemüse gut gelagert wurde und ein voller Geschmack zu erwarten ist. Auch anhand der Blätter erkennst du die Qualität: Ein frisches, saftiges Grün deutet auf Frische hin, während gelbliche, schlaffe Blätter eher gemieden werden sollten.

Wenn du jetzt bei Pastinaken auf den Geschmack gekommen bist, sieh dir mal diese Pastinaken Suppe genauer an.

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Winterliches Pfannengemüse

Dieses winterliche Pfannengemüse schmeckt auch im Frühling und Herbst ganz fantastisch!

  • Autor: Julian
  • Vorbereitungszeit: 5
  • Kochzeit(en): 35
  • Gesamtzeit: 40 Minuten
  • Menge: 2 1x

Zutaten

Scale
  • 3 Pastinaken
  • 4 Kartoffeln
  • Handvoll TK-Rosenkohl
  • 2 Zwiebeln
  • Olivenöl *
  • 200 g Speck
  • 100 g Butter
  • 100 g TK-Erbsen
  • 4 Eier
  • ½ TL Chiliflocken
  • 75 g Gorgonzola, grob zerbröckelt

Arbeitsschritte

  1. Pastinaken schälen und in grobe Stücke schneiden.
    Mit Salz, Pfeffer und Olivenöl * einreiben und in einer Auflaufform für 20-25 Minuten bei 200° in den Backofen geben.
  2. Kartoffeln schälen, ebenfalls in grobe Stücke schneiden und für etwa 10 Minuten in kochendem Salzwasser vorgaren.
    Sobald die Kartoffeln aus dem Topf * kommen, den TK-Rosenkohl in das Salzwasser geben und ebenfalls vorgaren.
  3. Zwiebeln schälen, halbieren und in Halbringe schneiden.
  4. Vorgegarte Kartoffeln in etwas Öl von allen Seiten goldbraun anbraten und anschließend in einer Schüssel beiseitestellen.
    Als nächstes den Speck in der freigewordenen Pfanne * bei mittlerer Hitze goldbraun braten und ebenfalls mit den Kartoffeln beiseitestellen.
    Zuletzt werden in der erneut freigewordene Pfanne * die Zwiebeln in zerlassener Butter angebraten. Wenn die Zwiebeln die gewünschte bräune bekommen haben, zum Pfannenrand schieben und auf der freien Fläche die Spiegeleier in Butter ausbraten. Anschließend die Spiegeleier auf dem Teller anrichten.
  5. Vorgegarten Rosenkohl halbieren und ebenfalls kurz in der Pfanne * anbraten.
    Auch Kartoffel- und Pastinakenstücke, sowie TK-Erbsen nochmal kurz mit in die Pfanne * geben und alles abschließend gemeinsam kurz erhitzen und mit Salz, Pfeffer und (optional) Chiliflocken würzen.
  6. Alles auf einem Teller neben den Spiegeleiern anrichten (optional mit etwas Gorgonzola garnieren) und frisch genießen.
    Guten Appetit!

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