Thunfischsteak auf Wasabi-Kartoffelpüree

von Julian

Ein Rezept, bei dem mir die Kinnlade sowohl beim Anblick als auch beim ersten Probieren runterfiel ist dieses Thunfischsteak auf Wasabi-Kartoffelpüree.

  • Wenn du auf Sushi stehst, wirst du dieses Rezept lieben!
  • Du stehst auf die asiatische Küche? Dann wirst du dieses Rezept lieben!
  • Wenn du auf außergewöhnliche Rezepte, die es nicht jeden Tag gibt, stehst, wirst du dieses Rezept lieben!

Lass es mich auf den Punkt bringen:
Wenn du gutes Essen magst, wirst du dieses Rezept lieben!

Thunfischsteak – was ist zu beachten?

Der Thunfisch für dieses Rezept wird, ähnlich wie bei einem guten Rindersteak, nur ganz kurz scharf von beiden Seiten angebraten. In der Mitte sollte er also noch ein wenig roh bleiben.

Deshalb ist es wichtig, dass du beim Einkauf darauf achtest, Thunfisch von wirklich guter Qualität zu kaufen. Auch solltest du ihn unbedingt so frisch wie möglich verarbeiten.

Ich beziehe den Thunfisch für solche Zwecke beim Fischhändler meines Vertrauens. Ihm sage ich dann auch direkt was ich mit dem Fisch vorhabe, in diesem Falle ihn teil-roh zu essen.

Lass dich nicht von Begriffen wie „Sashimi-Qualität“ blenden. Diese Begrifflichkeit ist weder in Europa noch in den USA geschützt und hat keine große Aussagekraft über die Qualität. Solche Begrifflichkeiten oder auch „Fisch in Sushi-Qualität“ ist hauptsächlich „Marketingsprache“ und klingt zwar vielversprechend, muss es aber eben nicht sein. Lass dich davon also nicht täuschen. „Fisch in Sushi-Qualität“ bedeutet, der Fisch wurde eingefroren und kann roh verzehrt werden. Das trifft aber theoretisch auch auf Thunfisch aus dem Tiefkühlfach zu. Dennoch gibt es natürlich große Qualitätsunterschiede.

Fazit: Thunfisch für den Rohverzehr, am besten vom Fischhändler deines Vertrauens kaufen!

Die Beilagen für dieses Thunfischsteak

Grundsätzlich ist bei diesem Rezept natürlich auch allerhand Variabilität möglich was die Beilagen angeht. Für mich gibt es zwei Beilagen, die eine perfekte Kombination darstellen:

Wasabi-Kartoffelpüree

Kartoffelpüree ist eine echte Allround-Beilage, die unter vielen Namen bekannt ist, die aber alle das Gleiche meinen: Kartoffelpüree, Kartoffelbrei, Stampfkartoffeln, Kartoffelmus oder Kartoffelstampf. Super einfach und schnell gemacht und ich kenne wirklich keine Person, die Kartoffelpüree nicht mag.

Für dieses Rezept gibt es die Erfolgs-Beilage mit einem kleinen Twist, der sie ganz individuell auf dieses Essen abstimmt. Durch die Zugabe von Wasabi-Pulver erhält das Kartoffelpüree ein scharf-würziges Aroma, das wunderbar zum geschmacklichen Gesamtbild passt.

Brokkoli und Pak-Choi

… sind beides Gemüsesorten, die sich in zahlreichen Rezepten aus der asiatischen und besonders aus der japanischen Küche immer wieder finden.

Wohingegen wohl wirklich jeder den Brokkoli eingehend kennt, ist der nahe Verwandte des Chinakohls, Pak Choi, vielleicht noch nicht jedem ein Begriff.

Das im Deutschen auch als Chinesischer Senfkohl oder Chinesischer Blätterkohl bekannte Gemüse schmeckt dabei nur dezent nach Kohl. Besonders praktisch für asiatische Gerichte ist er, weil Pak Choi in wenigen Minuten gart.

Für die Beilage blanchiere ich sowohl den Brokkoli als auch den Pak Choi nur kurz vorab und brate ihn zuletzt gemeinsam mit dem Thunfisch kurz scharf in der Pfanne an.

Ob du dabei etwas überschüssige Marinade vom Thunfisch noch über das Gemüse gibst, bleibt dir überlassen. Ich persönlich liebe den Geschmack der Marinade und kann davon kaum genug bekommen, daher steht meine Wahl fest. 😉

Ein ähnlich leckeres Thunfischsteak mit Sesam-Kruste habe ich in der Vergangenheit bereits gekocht. Wenn dir dieses Rezept gefällt, solltest du dir unbedingt auch mal diese Variante ansehen.

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Thunfischsteak auf Wasabi-Kartoffelpüree

Dieses leckere Thunfischsteak mit Brokkoli, Pak Choi und Wasabi-Kartoffelpüree ist unheimlich lecker und einfach selbst gemacht.

  • Autor: Julian
  • Vorbereitungszeit: 15
  • Kochzeit(en): 40
  • Gesamtzeit: 55 Minuten
  • Menge: 2 1x

Zutaten

Scale
  • 1 kg mehlige Kartoffeln
  • 500 g Thunfisch (Beste Qualität!)
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Ingwer (Daumengröße)
  • 2 EL Sojasoße
  • Sesamöl
  • 2 Pak Choi
  • 1 Brokkoli
  • 50 g Butter
  • 150 ml Milch
  • 1 TL Wasabipulver
  • 1 Prise schwarzer Pfeffer
  • 1 Prise Meersalz
  • 2 EL Sesam hell und dunkel
  • Öl zum heißen Anbraten (z.B. Erdnussöl)

Arbeitsschritte

  1. Kartoffeln in einem mit Wasser gefüllten Kochtopf für 30 Minuten kochen.
  2. Knoblauch sowie Ingwer schälen und kleinhacken.
  3. Thunfisch in eine Schüssel legen, Knoblauch- und Ingwerstückchen darüber verteilen und Sojasauce sowie Sesamöl darüber geben. Thunfisch von allen Seiten darin wenden und einige Minuten darin (optimal: abgedeckt im Kühlschrank) marinieren lassen.
  4. Brokkoli kleinzupfen und Pak Choi Blätter vom Strunk trennen.
  5. Sobald die Kartoffeln abgegossen sind, erneut Wasser zum Kochen bringen, kräftig salzen und den Brokkoli für insgesamt 3 Minuten zum blanchieren hineingeben. 
    Nach den ersten 1,5 Minuten den Pak Choi dazugeben und beides nach weiteren 1,5 Minuten aus dem Wasser holen und unter kaltem Wasser abschrecken. Beides beiseitestellen.
  6. Kartoffeln, nachdem sie etwas abgekühlt sind, schälen und anschließend unter Zugabe von Butter, Milch, Wasabipulver, Salz und Pfeffer im Kochtopf zerstampfen bis das Kartoffelpüree die gewünschte Konsistenz hat.
  7. Sesam auf einen Teller geben und den marinierten Thunfisch kurz darin wenden, so dass er von beiden Seiten mit Sesam bedeckt ist.
  8. Thunfisch in einer Pfanne von beiden Seiten in Öl für 1-2 Minuten heiß anbraten und sowohl Brokkoli, als auch Pak Choi ebenfalls in der Pfanne noch kurz mitbraten. (n.B. mit überschüssiger Marinade aus der Schüssel übergießen)
  9. Thunfischsteak in Scheiben schneiden und gemeinsam mit dem Gemüse und dem Wasabi-Kartoffelpüree anrichten und genießen.
    Guten Appetit!

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