Salbei Pasta (in 10min fertig!)

von Julian

Bei diesem einfachen Nudelgericht handelt es sich um „Salbei Pasta“. Sie schmeckt ganz fantastisch und ist innerhalb von nur 10 Minuten gekocht. Damit fügt sie sich neben anderen schnellen und leckeren Rezepten, wie meiner ultimativen Knoblauch-Pasta (in 15min!) oder den Gnocchi mit Cashew Pesto (in 10 min!), die ich dir auf Let’s Cook bereits vorgestellt habe, wunderbar ein.

Es ist eines dieser einfachen Pasta-Rezepte, mit dem man super seine Freunde, Freund/in, oder Familie beeindrucken kann, weil es ein Nudelgericht ist, das in der Regel nicht so häufig auf den Tisch kommt. (Bis du es das erste Mal ausprobierst zumindest, dann wird sich das wohl ändern! :P)

Dabei ist der Geschmack von Salbei so lecker und passt perfekt im Zusammenspiel mit Zutaten wie Butter und Pasta (aber auch zu Kartoffeln – ein Traum).

Wenn du eine etwas cremigere Variante dieses Essens, mit einer Sahnesoße, ausprobieren möchtest, kannst du vor den Nudeln noch Sahne mit in die Pfanne * geben.
Das schmeckt auch wunderbar, ist aber natürlich die reichhaltigere Alternative.
Ich persönlich bin ein Fan von der Salbei Pasta, so wie ich sie dir hier zeige.
Zum Glück sind Geschmäcker ja verschieden und in der Küche ist fast alles erlaubt! 😉

Salbei als kulinarisches Highlight in der Pasta

Seinen Namen hat Salbei dem lateinischen Wort „salvare“ zu verdanken, das sich mit „heilen“ übersetzen lässt. Am bekanntesten, und den meisten ein Begriff, ist Salbei wohl auch aus diesem Grund: Seiner unglaublich vielfältigen Heilwirkung.

Auch ich gehörte echt lange zu jener Gruppe Menschen, die Salbei als kulinarisches Highlight völlig unterschätzt, ja man kann sogar sagen, gar nicht auf dem Radar gehabt haben.
Doch das hat sich nach meinen ersten Versuchen, ihn als Zutat in der Küche zu verwenden, schnell geändert.
Salbei hat einen wunderbar intensiv würzigen Geschmack und schmeckt leicht herb. Am besten aber schmeckt er mir persönlich so, wie in diesem Rezept: In etwas Öl frittiert, wird er zu knusprigen „Salbei-Chips“ und dadurch zu einer absolut phänomenalen Zutat.

Salbei gehört heute zu einem dieser Kräuter, von denen ich wahnsinnig froh bin, sie selbst im Garten anbauen zu können. Neben Rosmarin, Minze und Koriander, hat sich der Salbei seinen Stammplatz in meinem Kräutergarten gesichert!

Die vielfältige Wirkung von Salbei

Die ätherischen Öle, die im Salbei enthalten sind (z.B.: Thujon, Cineol und Kampfer), sorgen für die multiplexe Heilwirkung des Salbei.

Salbei wirkt heilend und lindernd bei Halsschmerzen, sowie Rachen- oder Mundschleimheutentzündungen. Am besten in diesen Fällen wirkt er, gegurgelt als Tee.

Auch bei Bakterien und Pilzen ist Salbei gut um ihr Wachstum zu hemmen und sie loszubekommen.
Weitere klassische Anwendungsgebiete sind Husten, Bauchschmerzen und Verdauungsbeschwerden. Die ätherischen Öle im Salbei wurden bereits in der Antike genutzt um ihn als Heilmittel für Husten und als Schleimlöser zu verwenden. Gleiches gilt für Bauchkrämpfen, Übelkeit und Magenprobleme. Zudem helfen die Inhaltsstoffe des Salbei bei der Bildung von Gallensäften. Das wiederum erleichtert die Verdauung von fetten und schweren Speisen.

Was du noch zu Salbei wissen solltest

Beim Einkauf von Salbei, solltest du darauf achten, dass du ihn am besten im Bund einkaufst.
Dann sind die Blätter größer und schmecken besonders aromatisch. Außerhalb der Salbei-Hauptsaison (Mai – September) gibt es ihn aber auch in Töpfen.

Hast du Salbei im Bund, so spülst du ihn nach dem Kauf am besten kurz unter fließendem Wasser ab, schüttelst ihn trocken und bewahrst ihn, leicht feucht, in einer kleinen Frischhaltetüte im Gemüsefach des Kühlschranks auf. So bleibt er auch Tage lang frisch.

Bei Salbei im Topf * hingegen suchst du ihm ein sonniges Plätzchen auf der Fensterbank oder auf dem Balkon. Wasser braucht er nur wenig.

Zur Zubereitung zupfst du die Blätter einfach von den Stielen und schon kann der Salbei je nach Rezept entweder zugeschnitten, oder wie bei unserer wunderbaren Salbei Pasta hier, im Ganzen verwendet werden.

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Salbei-Pasta

Salbei-Pasta schmeckt fantastisch und ist innerhalb von nur 10 Minuten gekocht.

  • Autor: Let’s Cook
  • Vorbereitungszeit: 3
  • Kochzeit(en): 10
  • Gesamtzeit: 13 Minuten
  • Menge: 2 1x

Zutaten

Scale
  • 4 EL Olivenöl *
  • 30 Salbeiblätter
  • 200 g Spaghetti
  • gesalzenes, heißes Wasser
  • 40 g Butter
  • 2 Knoblauchzehen
  • 30 g Parmesan
  • ½ Bio-Zitrone
  • Salz und Pfeffer

Arbeitsschritte

  1. 2 bis 3 EL Olivenöl * in einer Pfanne * erhitzen (Vorsicht: Fängt das Olivenöl * an zu rauchen, ist die Pfanne * zu heiß!), die Salbeiblätter hineingeben und darin wenden und von jeder Seite 2 bis 3 Minuten frittieren, bis sie eine knusprige Konsistenz bekommen. 
    Wenn sie die haben, in einer kleinen Schale beiseitestellen.
  2. In der Zwischenzeit die Spaghetti (oder beliebige Pasta) in gut gesalzenem kochenden Wasser „al dente“ kochen.
  3. Die Hitze der Pfanne * auf niedrige bis mittlere Stufe reduzieren.
    40 g Butter in der Pfanne * im (vorhandenen) Olivenöl * schmelzen. 
    Kleingeschnittene Knoblauchzehen hineingeben und sanft darin anbraten. 
    (Der Knoblauch sollte nicht braun werden, sonst die Pfanne * sofort von der Hitze nehmen und die Temperatur nochmal reduzieren!)
  4. Nun bereits ein wenig frisch geriebenen Parmesan mit in die Pfanne * geben und unterrühren, um die Sauce damit leicht anzudicken. 
  5. Wenn die Pasta fertig ist, diese direkt aus dem Kochtopf * in die Pfanne * geben. 
    Ein wenig vom stärkehaltigen Nudelwasser darf und soll dabei gerne mit in die Pfanne * wandern.
  6. Die Temperatur der Herdplatte jetzt komplett reduzieren und fortan mit der Resthitze weiterarbeiten:
    Die Pasta und die Knoblauchbutter gut vermischen. Den restlichen Parmesan hineinreiben und mit den Nudeln vermischen. Ggf. nochmal einen kl. Schöpfer Nudelwasser dazugeben, wenn die Pasta etwas zu trocken wird.
  7. Jetzt den Saft aus ½ Zitrone hineinpressen (bei Bio-Zitronen gerne auch etwas frisch geraspelte Zitronenschale dazu) und die zu Beginn frittierten Salbeiblätter über die Pasta bröseln.
    Etwas Salz und Pfeffer zugeben und ein letztes Mal alles verrühren.
  8. Abschließend auf einem Teller mit einigen Salbeiblätter-Bröseln und frischem Parmesan darüber anrichten und diese besondere Pasta genießen! Buon appetito!

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1 Kommentar

Anonymous November 28, 2020 - 1:43 pm

Gutes Rezet und die Zubereitung gut beschrieben.

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