Rotes Thai Curry

von Let's Cook
Rotes Thai Curry mit Gemüse und Tofu

Rotes Thai Curry ist so ein mega tolles Gericht aus der thailändischen Küche. In Thailand heißt es Kaeng Phet, was soviel heißt wie Scharfe Suppe. Das wird dem aber nicht ganz gerecht, denn für viele ist Kaeng Phet soviel mehr als „nur“ Suppe.

Ich liebe daran besonders, dass herrliche Zusammenspiel aus cremig und scharf, sowie aus den vielen spannenden Aromen. Zusätzlich ist dieses asiatische Rezept wirklich unheimlich flexibel.

Egal in welcher Variante – es ist schnell und einfach selbst gekocht.

Thailändische Currypasten sind praktisch und lecker

Die rote Currypaste verleiht dem Gericht total viel Geschmack, weil die Zusammensetzung der Zutaten für die Paste alleine schon super vielseitig ist. Hergestellt wird sie nämlich aus getrockneten roten Chilis, Zitronengras, Knoblauch, Schalotten, Salz, Kaffernlimettenschale, Galgant, Koriandersamen und Kreuzkümmel.

Rote Currypaste unterscheidet sich von gelber und grüner Currypaste übrigens in erster Linie im Schärfegrad. Grüne Currypaste besteht zu einem hohen Anteil aus frischen grünen thailändischen Chilischoten, die extrem scharf sind. Die Gelbe Currypaste ist dagegen eher mild und wird aus thailändischen Chilischoten gemacht, die im Vergleich nicht ganz so scharf sind.

Praktisch sind die Currypasten auch, weil sie gefühlt ewig haltbar sind. Alleine schon deswegen habe ich so gut wie immer eine zu Hause. Meine favorisierte Currypaste findest du übrigens hier.

Das thailändische Curry schmeckt mit eigentlich jeder Art von Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten total gut! Ich zeig dir in diesem Rezept aber mal meine vegane Variante mit Tofu.

Im Roten Thai Curry: Tofu richtig zubereiten

Rotes Thai Curry in der Pfanne

Solltest du bis jetzt nicht der größte Fan von Tofu gewesen sein, werde ich dir hier ein paar Tricks verraten, wie dein Tofu so richtig lecker wird. Durch die richtige Zubereitung wird aus dem vermeintlich langweiligen Tofu nämlich eine wahnsinnig leckere und vor allem gesunde und eiweißhaltige Zutat.
Das macht Tofu zu einem hervorragenden Fleischersatz, für Vegetarier oder auch um einfach so mal auf Fleisch zu verzichten.

Rotes Curry aus Thailand schmeckt in allen Varianten

Ebenso bist du praktischerweise beim Gemüse super flexibel. Probiere ruhig mal deine eigenen Variationen, z.B. mit Erbsen, Zucchini, Aubergine, Karotten, Blumenkohl, Bambussprossen, Lauchzwiebeln, usw., aus. Auch einige Toppings, die vielleicht erstmal außergewöhnlich klingen, wie Ananasstücke, Lychee, Mango oder Avocado werden dich sicher überraschen und geben diesem Gericht immer einen besonderen Touch.

Wenn du es noch cremiger magst, kannst du auch einen EL Erdnussbutter mit in dein Curry rühren. Die nussig-cremige Note macht sich echt super.

Zusammen mit herrlich duftendem Basmati- oder Jasmin-Reis ist Rotes Thai Curry einfach immer wieder eine geschmackliche Sensation und eines meiner Lieblingsrezepte.

Übrigens: Thai-Curry ist auch super geeignet, um es in einer größeren Menge zu kochen. Es lässt sich problemlos einfrieren und ist auch aufgewärmt richtig lecker.

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Rotes Thai Curry

Rotes Thai Curry mit Gemüse und Tofu

Rotes Thai Curry ist ein herrliches Zusammenspiel aus cremig und scharf und aus den vielen spannenden Aromen. Gemeinsam mit herrlich duftendem Basmati-Reis ist Rotes Thai Curry einfach total lecker.

  • Autor: Let’s Cook
  • Vorbereitungszeit: 10
  • Kochzeit(en): 15
  • Gesamtzeit: 25 Minuten
  • Menge: 2 1x
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Zutaten

  • 200g Basmati Reis
  • 250g Tofu
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 400 ml Kokosmilch
  • 23 EL rote Currypaste (z.B. von hier)
  • 1 Paprika
  • 100g Zuckerschoten
  • 1/2 Brokkoli
  • 1/2 Limette
  • frischen Koriander
  • Rote Chili (zur Deko)
  • Kokosöl (zum anbraten)

Arbeitsschritte

  1. Zunächst drückst du das Wasser aus dem Tofu heraus. Das geht am besten, indem du den Tofu zwischen zwei Küchenpapiere legst und dich mit etwas Gewicht darauf lehnst.
    Anschließend schneidest du ihn in Würfel.
  2. Die Tofu-Würfel vermischst du in einem Gefrierbeutel oder in einer Schüssel mit ein wenig Speisestärke bis er gleichmäßig davon bedeckt ist.
  3. In einer Pfanne erhitzt du eine großzügige Menge Kokosöl (alternativ geht auch Erdnussöl, Sesamöl oder jedes andere hocherhitzbare Öl) und brätst den Tofu bei hoher Temperatur solange an, bis er von allen Seiten goldbraun wird. Danach lässt du ihn auf einem Teller, bis zu Schritt 9., ruhen. Währenddessen kümmerst du dich um das Gemüse:
  4. Brokkoli, Paprika, Zwiebel und Knoblauch schneidest du klein und gibst sie, nachdem der Tofu herausgeholt wurde, in die Pfanne. Falls nötig evtl. nochmal einen Schuss Öl mit hineingeben.
    Tipp: Brokkoli und Paprika kannst du ruhig schon 1-2 min vor den Zwiebeln und dem Knoblauch anbraten, da die etwas länger brauchen werden um gar zu werden.
  5. 1-2 EL Currypaste mit in die Pfanne geben, gut durchmischen und alles kurz anbraten.
  6. Das ganze jetzt mit 1 Dose Kokosmilch ablöschen und die Zuckerschoten dazugeben.
    Achte darauf, dass alles mit genügend Flüssigkeit bedeckt und richtig erhitzt wurde, damit das Gemüse gleichmäßig gar wird. Du kannst auch etwas mehr Flüssigkeit benutzen (z.B. mehr Kokosmilch oder etwas Wasser).
  7. Anschließend lässt du dein Curry ca. 10 min (am besten mit Deckel, dann verdampft weniger Flüssigkeit) köcheln.
  8. In der Zwischenzeit kochst du den Reis und schneidest die Limette in Hälften oder Viertel und hackst die Chili und den Koriander klein.
  9. Kurz bevor alles fertig ist, gibst du den vorbereiteten Tofu zurück in die Pfanne und mischst ihn gut unter.
  10. Fertig ist dein Rotes Thai Curry, das du jetzt mit Chili und Koriander getoppt und mit etwas Reis angerichtet servierst.
    Nur noch ein paar Spritzer Limettensaft zum Abschluss drüber geben. Enjoy!

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