Rotes Thai Curry

von Julian

Rotes Thai Curry ist so ein mega tolles Gericht aus der thailändischen Küche. In Thailand heißt es Kaeng Phet, was soviel heißt wie Scharfe Suppe. Das wird dem aber nicht ganz gerecht, denn für viele ist Kaeng Phet soviel mehr als „nur“ Suppe.

Ich liebe daran besonders, dass herrliche Zusammenspiel aus cremig und scharf, sowie aus den vielen spannenden Aromen. Zusätzlich ist dieses asiatische Rezept wirklich unheimlich flexibel.

Egal in welcher Variante – es ist schnell und einfach selbst gekocht.

Thailändische Currypasten sind praktisch und lecker

Die rote Currypaste * verleiht dem Gericht total viel Geschmack, weil die Zusammensetzung der Zutaten für die Paste alleine schon super vielseitig ist. Hergestellt wird sie nämlich aus getrockneten roten Chilis, Zitronengras, Knoblauch, Schalotten, Salz, Kaffernlimettenschale, Galgant, Koriandersamen und Kreuzkümmel.

Rote Currypaste * unterscheidet sich von gelber und grüner Currypaste übrigens in erster Linie im Schärfegrad. Grüne Currypaste * besteht zu einem hohen Anteil aus frischen grünen thailändischen Chilischoten, die extrem scharf sind. Die Gelbe Currypaste ist dagegen eher mild und wird aus thailändischen Chilischoten gemacht, die im Vergleich nicht ganz so scharf sind.

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Praktisch sind die Currypasten auch, weil sie gefühlt ewig haltbar sind. Alleine schon deswegen habe ich so gut wie immer eine zu Hause. Meine favorisierte Currypaste findest du übrigens hier.

Das thailändische Curry schmeckt mit eigentlich jeder Art von Fleisch, Fisch oder Meeresfrüchten total gut! Ich zeig dir in diesem Rezept aber mal meine vegane Variante mit Tofu.

Im Roten Thai Curry: Tofu richtig zubereiten

Rotes Thai Curry in der Pfanne

Solltest du bis jetzt nicht der größte Fan von Tofu gewesen sein, werde ich dir hier ein paar Tricks verraten, wie dein Tofu so richtig lecker wird. Durch die richtige Zubereitung wird aus dem vermeintlich langweiligen Tofu nämlich eine wahnsinnig leckere und vor allem gesunde und eiweißhaltige Zutat.
Das macht Tofu zu einem hervorragenden Fleischersatz, für Vegetarier oder auch um einfach so mal auf Fleisch zu verzichten.

Rotes Curry aus Thailand schmeckt in allen Varianten

Ebenso bist du praktischerweise beim Gemüse super flexibel. Probiere ruhig mal deine eigenen Variationen, z.B. mit Erbsen, Zucchini, Aubergine, Karotten, Blumenkohl, Bambussprossen, Lauchzwiebeln, usw., aus. Auch einige Toppings, die vielleicht erstmal außergewöhnlich klingen, wie Ananasstücke, Lychee, Mango oder Avocado werden dich sicher überraschen und geben diesem Gericht immer einen besonderen Touch.

Wenn du es noch cremiger magst, kannst du auch einen EL Erdnussbutter mit in dein Curry rühren. Die nussig-cremige Note macht sich echt super.

Zusammen mit herrlich duftendem Basmati- oder Jasmin-Reis ist Rotes Thai Curry einfach immer wieder eine geschmackliche Sensation und eines meiner Lieblingsrezepte.

Übrigens: Thai-Curry ist auch super geeignet, um es in einer größeren Menge zu kochen. Es lässt sich problemlos einfrieren und ist auch aufgewärmt richtig lecker. Gleiches gilt übrigens auch für mein Thailändisches Cashew Chicken mit Kokos-Reis. Wenn du auf Thai-Food stehst, solltest du dieses Rezept, das Gelbe Thai Curry mit Mango und auch mein Erdnuss Curry unbedingt auch mal nachkochen! Wie unglaublich einfach echt gute Küche sein kann siehst du außerdem am Beispiel des Thunfischsteak mit Sesam-Kruste. Auch hierauf solltest du mal einen Blick werfen!

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Rotes Thai-Curry

Rotes Thai-Curry ist ein herrliches Zusammenspiel aus cremig und scharf und den vielen spannenden Aromen. Gemeinsam mit herrlich duftendem Basmati-Reis ist rotes Thai-Curry einfach total lecker.

  • Autor: Let’s Cook
  • Vorbereitungszeit: 10
  • Kochzeit(en): 15
  • Gesamtzeit: 25 Minuten
  • Menge: 2 1x

Zutaten

Scale
  • 250 g Tofu
  • Speisestärke
  • Kokosöl (alternativ Erdnuss- oder Sesamöl *)
  • ½ Brokkoli
  • 1 Paprika
  • 1 Zwiebel
  • 1 Knoblauchzehe
  • 2 bis 3 EL rote Currypaste * (z.B. von hier)
  • 400 ml Kokosmilch
  • 100 g Zuckerschoten
  • 200 g Basmati-Reis
  • ½ Limette
  • Rote Chili (zur Deko)
  • frischer Koriander

Arbeitsschritte

  1. Tofu auf ein Küchenpapier legen und mit dem eigenen Körpergewicht drauf lehnen um das Wasser aus dem Tofu zu bekommen. Anschließend in Würfel schneiden.
  2. Die Tofuwürfel in einem Gefrierbeutel oder in einer Schüssel mit ein wenig Speisestärke vermischen, bis sie gleichmäßig davon bedeckt sind.
  3. In einer großen Pfanne (am besten mit hohem Rand) 2-3 EL Kokosöl hoch erhitzen und den Tofu bei hoher Temperatur so lange anbraten, bis er von allen Seiten goldbraun ist. Auf einen Teller geben.
  4. Brokkoli waschen, trocknen und zu kleinen Röschen brechen. Paprika waschen, trocknen und vom Kerngehäuse befreien. In Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauch ebenfalls würfeln. Brokkoli mit etwas Öl in die noch heiße Pfanne geben. Bei mittlerer Temperatur 3-4 Minuten braten. Anschließend Knoblauch & Zwiebel mit dazugeben und weitere 3 Minuten braten 
  5. Je nach gewünschter Schärfe 1 bis 2 EL Currypaste mit in die Pfanne geben, gut durchmischen und kurz mit anbraten.
  6. Alles mit 400 ml Kokosmilch ablöschen. Zuckerschoten waschen und dazugeben. Achte darauf, dass alles mit genügend Flüssigkeit bedeckt und richtig erhitzt wurde, damit das Gemüse gleichmäßig gegart wird. Du kannst auch etwas mehr Flüssigkeit benutzen (z. B. mehr Kokosmilch oder zusätzliches Wasser).
  7. Das Curry ca. 10 Minuten bei geringer Hitze köcheln lassen, bis es eine festere Konsistenz bekommt.
  8. In der Zwischenzeit den Reis kochen und die Limette vierteln. Rote Chili halbieren, entkernen und klein schneiden. Koriandergrün hacken.
  9. Kurz bevor alles fertig ist, den vorbereiteten Tofu zurück in die Pfanne geben und untermischen.
  10. Den fertigen Reis, sowie das Thai Curry auf 2 Schüsseln verteilen und mit Chili und Koriandergrün getoppt anrichten. Ein paar Spritzer Limettensaft zum Abschluss darüber geben und mit restlichen Limettenspalten servieren!

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