Risotto mit Pfifferlingen

von Let's Cook
Risotto mit Pfifferlingen auf einem Teller

Verdammt lecker und einfach gemacht ist dieses Risotto mit Pfifferlingen.

Risotto ist ein italienisches Reisrezept

Risotto hat seinen Ursprung in der norditalienischen Küche. Ich persönlich bin ein großer Fan der italienischen Küche und liebe deren Vielfalt. Was wäre die Welt ohne Gerichte wie Gnocchi mit Cashew Pesto, oder die ultimative Knoblauch Pasta, die bei euch so gut ankam.

Das vermutlich bekannteste Reis-Gericht aus Italien kann in unzähligen verschiedenen Variationen gekocht werden, z.B. als Pilzrisotto mit Steinpilzen, Champignons, oder auch anderem Gemüse wie z.B. Kürbis.

Bei jedem guten Risotto werden dabei zuerst Mittelkornreis und Zwiebeln in Fett angedünstet und anschließend in Brühe gegart, bis alles eine leicht „schlonzige“ Konsistenz hat, die Reiskörner aber trotzdem noch bissfest sind.

Je nach Rezept kommen anschließend Wein, Pilze, Meeresfrüchte, Fleisch, Gemüse, Gewürze und Käse (meist Parmesan) mit ins Risotto.

In meinem Rezept für Risotto mit Pfifferlingen halten wir es schön einfach und setzen auf eine Kombination die schon alleine genug wäre: Weißwein und Käse – herrlich! Als absolutes Highlight runde ich das ganze Rezept noch mit Pfifferlingen ab. Es wird so lecker – glaub mir!

Pfifferlinge sind eine echte regionale Zutat

Der heimische Edelpilz, den man im Gegensatz zu vielen anderen Pilzen (z.B. Champignons, Austernpilzen, Shiitakepilzen) nicht künstlich, im Labor oder in Gewächshäusern anbauen kann, hat von Mitte Juni bis Ende Oktober Saison.

Dieser Zeitraum eignet sich also bestens dafür, dieses wunderbare Pilzrisotto zu kochen.

Pfifferlinge haben viele Vorteile für den Körper

Pfifferlinge sind also eine perfekte, regionale Zutat. Aber nicht nur eine Menge leckerer Geschmack steckt in ihnen.

Pfifferlinge sind sehr fett- und kalorienarm, dafür aber reich an Ballaststoffen. Das macht sie zu einer idealen Zutatet, die beim Abnehmen helfen kann.
(Okay zugegeben – im Risotto mit Pfifferlingen (wo wir mit viel Butter arbeiten) muss man den Punkt vielleicht wieder abziehen 😉)

Darüber hinaus sind Pfifferlinge wahre „Good-Mood-Maker“. Für gute Laune zuständig ist im Körper „Serotonin“, das vom Körper aus Tryptophan hergestellt wird. Und genau davon stecken hohe Mengen in Pfifferlingen.

Außerdem liefern Pfifferlinge viel Eisen, dass die Blutbildung anregt und für einen guten Sauerstofftransport im Körper sorgt. Die vielen Ballaststoffe sind gut für die Darmflora und die Verdauung und dank ihrer hohen Menge an Vitamin A, kann man gut und gerne behaupten, dass sie die Sehkraft stärken und gut für eine gesunde Haut sind.

Keinen Pfifferling wert?

Die Redewendung, dass etwas „keinen Pfifferling wert ist“, gehört leider nüchtern betrachtet der Vergangenheit an und kommt noch aus Zeiten, in denen der köstliche Pilz quasi Massenware war.

Leider ist der Pfifferling in den letzten Jahrzehnten bei uns deutlich seltener geworden und dementsprechend auch nichtmehr ganz so billig wie damals – aber:

Meiner Meinung nach absolut sein Geld wert! Ich liebe Pfifferlinge einfach so sehr und könnte sie angebraten jederzeit auch einfach so als Snack essen.

Was sollte beim Kochen mit Pfifferlingen beachtet werden?

Da Pfifferlinge nur im Wald wachsen, solltest du sie vor der Zubereitung gründlich putzen. Es gibt ein Gerücht, das besagt, dass Wasser sie schwammig und geschmacklos macht, daher ist es nicht Ideal, sie mit Wasser abzuspülen. Ich habe das auch schon gemacht und mir kamen sie ehrlich gesagt auch etwas wässriger dadurch vor. Daher würde ich eher davon abraten.

„Waldreste“ und anderen Schmutz kannst du am besten mit einem Pinsel oder einem Stück angefeuchtetem Küchenpapier und etwas Gefühl abreiben. Manchmal kann es auch schon reichen, die Stiele abzuschneiden, und eventuell feuchte Stellen zu entfernen.

Wie du Pfifferlinge anbraten solltest und was du beim Pfifferlinge putzen beachten musst, damit sie am Ende auch ihr volles Aroma entwickeln habe ich auch schonmal in diesem YouTube Video erklärt. Also wirf gerne nochmal einen Blick darauf.

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Risotto mit Pfifferlingen

Risotto mit Pfifferlingen

Verdammt lecker und einfach gemacht ist dieses Pilzrisotto mit Pfifferlingen.

  • Autor: Let’s Cook
  • Vorbereitungszeit: 5
  • Kochzeit(en): 25
  • Gesamtzeit: 30 Minuten
  • Menge: 2 1x
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Zutaten

  • 200 g Pfifferlinge
  • 200 g Risotto-Reis
  • 1 Zwiebel gewürfelt
  • 300 ml Weißwein
  • 100 g Parmesan gerieben
  • 500 ml Brühe
  • 50 g Butter

Arbeitsschritte

  1. Zunächst putzt du die Pfifferlinge gründlich und zupfst evtl. große Pfifferlinge noch etwas kleiner. 
  2. Heize einen großen Topf mit einer geringen Menge hocherhitzbarem Öl oder Butterschmalz vor. Wenn der Topf ordentlich Hitze hat, gibst du die Pilze hinein und brätst sie ca.  2-3 min an bis sie leicht zusammenfallen. 
    Dann die Pfifferlinge in eine Schüssel geben und zunächst beiseitestellen. 
  3. Zwiebel in kleine Würfel schneiden und in etwas Olivenöl im selben Topf von eben bei mittlerer Hitze ca. 2-3 min anbraten bis sie glasig werden. 
  4. Den Risottoreis mit in den Topf geben und kurz mit den Zwiebeln zusammen anrösten. 
    Das Ganze dann mit ca. 200-300 ml Weißwein ablöschen und bei mittlerer Hitze den Wein verkochen lassen. 
  5. Etwas Brühe dazugeben, regelmäßig rühren und immer dann, wenn die Flüssigkeit fast verkocht ist, wieder ein wenig davon nachkippen. Nach ca. 20-25 min sollte der Reis gar sein. 
  6. Wenn die gesamte Brühe verkocht ist, die Butter und den Parmesan unterrühren und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken.
  7. Abschließend rührst du die beiseitegestellten Pfifferlinge mit unter, damit sie nochmal etwas warm werden. 
  8. Schon ist dein wunderbares Risotto servierfertig. 
    Noch etwas extra Parmesan und n.B. frische Kräuter (z.B. Thymian) drüber geben und genießen!

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