Pilz Wellington

von Julian

Dieser Pilz Wellington ist genau das richtige Rezept für dich, wenn du noch auf der Suche nach einem etwas anderen Weihnachtsessen bist, das vielleicht auch noch vegan sein darf.

Dieses Rezept bedient sich an dem Vorbild des bekannten „Beef Wellington“ und macht daraus eine einfache und super leckere vegane Variante, in der das Fleisch durch Pilze ersetzt wird.

Was diesen Pilz Wellington so besonders macht

Im Gegensatz zu vielen anderen Rezepten für „Wellington Style“ Gemüse, kommt dieses hier komplett ohne Milch aus und ist damit auch gleich für noch mehr Menschen gut verträglich. Und es ist – wie oben kurz erwähnt (aber man kann es nicht oft genug sagen): 100% vegan!

Das Geheimnis um einen herrlich saftigen und gleichzeitig luftig-knusprigen Pilz-Wellington herzustellen, liegt darin, dass alle Zutaten bevor sie in den Blätterteig eingewickelt werden, bestmöglich von überschüssiger Flüssigkeit befreit werden. Daher werden Zwiebeln, Grünkohl und Pilze zunächst möglichst lange bei niedriger Temperatur geschmort und anschließend wird ihnen noch genügend Zeit gegeben, um in Ruhe abkühlen zu können (damit der Wasserdampf den Blätterteig nicht matschig macht).

Damit das Rezept auch wirklich vegan ist, solltest du beim Einkauf des Blätterteigs Acht geben!
Denn oft ist Butter dafür verantwortlich, den Grundteig in luftigen Schichten aufgehen zu lassen.

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Bei der Wahl der Pilze, bist du völlig frei. Ich habe Champignons gewählt, es eignen sich aber auch andere Pilze, z.B. 3 bis 4 große Portobello Pilze, wunderbar. Wichtig ist nur, sie in möglichst gleichgroße Stücke zu schneiden.

Die angebratenen Pilze werden dann mit dem gekochtem Grünkohl, (alternativ geht auch Babyspinat oder Mangold gut) und karamellisierten Zwiebeln geschichtet.

Mein Tipp: Gerade beim Anbraten der Zwiebeln ist viel Geduld gefragt. Je länger du die Zwiebeln langsam in der Pfanne * dünstest, desto besser wird das Endergebnis werden. Du wirst mit herrlich karamellisierten Zwiebeln, die ein ganz besonderes Aroma entwickelt haben, belohnt. Und genau dieses Aroma ist es, dass dazu beiträgt, dem Pilz Wellington am Ende seinen unverkennbaren Geschmack zu verleihen.

Grünkohl: Superfood das den Namen wirklich verdient

Grünkohl ist ein nährstoffreiches Blattgemüse, das sich die Bezeichnung „Superfood“ wahrlich verdient hat. Er zeichnet sich durch eine Vielzahl gesundheitlicher Vorteilen aus. So ist er super reich an Vitaminen, Mineralien und Antioxidantien. Er stärkt das Immunsystem, fördert die Herzgesundheit und wirkt entzündungshemmend.

Übrigens ist Grünkohl auch ein genialer Snack zum Roh essen. Einfach etwas länger in der Pfanne * lassen und zu knusprigen Chips braten. Das Ganze mit etwas Hummus: Mega lecker und super viele Nährstoffe!

Sein einzigartiges Aroma, leicht erdig und würzig, verleiht vielen Gerichten, wie dem Pilz Wellington, eine unverwechselbare Note. Die Kombination von Grünkohl und Pilzen schafft eine harmonische Geschmacksbalance – der herzhafte Charakter des Grünkohls ergänzt die Umami-Note der Pilze perfekt.

Die feine Textur des Grünkohls trägt außerdem dazu bei, dem Pilz Wellington zusätzliche Tiefe zu verleihen.

Die Kombination aus Grünkohl und Pilzen macht dieses Wellington-Rezept zu einem unvergleichlichen kulinarischen Erlebnis, das deinen Gaumen verwöhnen wird – übrigens nicht nur zur Weihnachtszeit 😉.

(Wenn du mal keinen Grünkohl bekommst, kannst du für dieses Rezept auch frischen Babyspinat nehmen.)

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Pilz Wellington

Dieser Pilz Wellington ist das perfekte vegane Weihnachtsessen!

  • Autor: Julian
  • Vorbereitungszeit: 10
  • Kochzeit(en): 50
  • Gesamtzeit: 1 Stunde
  • Menge: 2 1x

Zutaten

Scale
  • 3 große Zwiebeln
  • 300 g Grünkohl (oder Babyspinat)
  • 3 EL Olivenöl *
  • Salz und Pfeffer
  • Prise Muskatnuss
  • 250 g braune Champignons
  • 1 Packung Blätterteig
  • 1 EL Dijon-Senf
  • 4 Thymianzweige
  • 1 Ei
  • Preiselbeeren (oder eine Sauce)

Arbeitsschritte

  1. Die Hälfte der Zwiebeln schälen und in kleine Würfel schneiden.
    Anschließend in etwas Olivenöl * bei niedriger-mittlerer Hitze 20-25 Minuten anbraten, bis sie eine goldbraune Farbe bekommen. Anschließend auf einem Teller beiseitestellen und kurz abkühlen lassen.
  2. Grünkohl (oder Babyspinat) mit etwas Olivenöl * in eine Hochrandpfanne * geben und ebenfalls bei niedriger-mittlerer Temperatur zusammenfallen lassen.
  3. Zwiebeln und Grünkohl mit Salz, Pfeffer und etwas Muskatnuss würzen.
  4. Wenn der Grünkohl deutlich zusammengefallen ist, aus der Pfanne * holen und beiseitestellen.
    Pilze putzen, in Scheiben schneiden und in etwas Olivenöl * in der freigewordenen Pfanne * scharf anbraten. Mit Salz und Pfeffer würzen und anschließend ebenfalls auf einem Teller abkühlen lassen.
  5. Blätterteig auf einem Backblech (ggf. mit Backpapier auslegen) ausrollen.
    Etwas Dijon Senf auf einer länglichen Hälfte des Teiges verteilen.
    Pilze und Zwiebelwürfel darüber geben und mit Thymian würzen.
    Grünkohl wiederum darüber verteilen und den Blätterteig verschließen.
    Blätterteig von oben leicht anritzen und mit einem verquirlten Ei bestreichen.
    Für etwa 25 Minuten bei 200° in den Ofen geben.
  6. Mit einer Sauce nach Belieben oder Preiselbeeren auf einem Teller servieren und genießen.
    Guten Appetit!

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