Japanische Auberginen mit Unagi Sauce

von Julian

Dieses Rezept für Japanische Auberginen mit Unagi Sauce ist von der japanischen Delikatesse Unagi inspiriert. Unagi ist ein traditionelles japanisches Gericht. Es besteht aus gegrilltem Süßwasser-Aal, der in einer köstlichen Sojasoße mit süßem Mirin * und Zucker mariniert und dann über Reis serviert wird. Es steht für einen besonders reichen umami-Geschmack und eine fantastisch zarte Textur.

In meiner veganen Version hier steht aber natürlich kein Aal im Fokus des Rezepts, sondern die Aubergine.

Ganz gleich, ob du mit dem Original vertraut bist oder nicht, diese glasierte, gebratene Aubergine mit zartem Inneren und herrlichen Umami-Noten hat das Potenzial, schnell zu einem deiner Lieblingsrezepte aufzusteigen. Glaub mir!

So dämpfst du die Auberginen

Dämpfen ist eine äußerst schonende und gesunde Zubereitungsmethode. Sie hat den Vorteil, dass die Nährstoffe und der Geschmack besser erhalten bleiben als bei anderen Kochmethoden.

Das Prinzip des Dampfgarens ist unkompliziert und vielseitig anwendbar, sei es für Gemüse, Fleisch, Fisch oder sogar Obst:

Dabei wird die zu dämpfende Zutat in einem geschlossenen Topf * mit einem Dämpfeinsatz über kochendem Wasser gegart. Dadurch wird sie schonend erhitzt, ohne direkten Kontakt mit dem Wasser zu haben. Das minimiert den Verlust von Vitaminen und Nährstoffen.

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Alles, was du für das Dämpfen benötigst, ist ein Topf * mit Deckel und einem passenden Siebeinsatz, der sicher im Topf * positioniert werden kann. Das kochende Wasser befindet sich unterhalb des Siebs und die Zutaten „schweben“ quasi im Wasserdampf.

Dampfgarer und -backöfen sind ebenso wie verschiedenes Küchenequipment für das Dämpfen erhältlich. Meiner Meinung nach ist diese einfache Methode aber ebenso effektiv und macht besonderen Gerätschaften daher an sich überflüssig.

Was dieses Rezept für Japanische Auberginen mit Unagi Sauce so besonders macht

Wie zu Beginn erwähnt, sind Japanische Auberginen mit Unagi Sauce von der traditionellen japanischen Delikatesse Unagi inspiriert. Jedoch ersetzten wir den Süßwasser-Aal hier durch Auberginen.

Als Faustregel gilt auch für dieses Rezept: Wo du wenig Zutaten verwendest, liegt ein besonderer Fokus auf der Qualität eben jener. Die Zubereitung beginnt also bereits mit der Auswahl der richtigen Auberginen. Schön fest sollten sie nämlich sein und eine kräftige Farbe aufweisen.

Die Auberginen dämpfst du zunächst und schneidest sie anschließend in Hälften, um sie dann mit einer Gabel auseinanderzuziehen. Das verleiht ihnen mehr Fläche beim anbraten. Nach dem dampfgaren gibst du die Hälften nämlich noch in Erdnussöl um sie goldbraun anzubraten und abschließend in der Sauce zu glasieren.

Die Zubereitung der Sauce ist entscheidend für den authentischen Geschmack der Unagi-Aubergine: Sie besteht aus einer Mischung aus Sojasauce *, Mirin *, Sake *, Zucker und Wasser (optional verleiht sehr fein geschnittener Ingwer der Sauce ein zusätzliches Aroma auf das ich nicht verzichten möchte).

Was dieses Rezept so besonders macht, ist die umami-haltige Qualität, die durch die Kombination der Soße mit der natürlichen Textur und dem Geschmack der Aubergine entsteht.
Die zarten Auberginen absorbieren die Aromen der Sauce ganz fantastisch und bieten trotzdem eine saftige und dennoch feste Basis für das Gericht.

Unagi-Aubergine ist nicht nur eine vegane Alternative zum klassischen Unagi, sondern auch eine einfache und vielseitige Option für alle, die die japanische Küche so sehr lieben, wie ich und auf der Suche nach neuen Geschmackserlebnissen sind.

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Unagi-Aubergine

Unagi-Aubergine ist eine köstliche und vegane Alternative zum traditionellen japanischen Unagi-Rezept.

  • Autor: Julian
  • Vorbereitungszeit: 15
  • Kochzeit(en): 30
  • Gesamtzeit: 45 Minuten
  • Menge: 2 1x

Zutaten

Scale
  • 2 Auberginen
  • 3 EL Sojasauce *
  • 3 EL Mirin *
  • 2 EL Sake *
  • 2 EL Wasser
  • 1 EL Zucker (mehr, falls süßer gewünscht)
  • 1 Tasse Reis
  • 2 EL Erdnussöl
  • 1 Frühlingszwiebel
  • 1 TL Sesam

Arbeitsschritte

  1. Auberginen mit einem Sparschäler schälen und dämpfen.
  2. Für die Sauce: Sojasauce *, Mirin *, Sake * (optional: gehackten Ingwer) und Zucker in einem Topf * vermischen, aufkochen und köchelnd etwa 15 Minuten reduzieren lassen. (ggf. etwas Wasser nachfüllen)
  3. Wenn die Aubergine ausreichend gegart sind (sobald du sie mit einer Gabel ohne wiederstand bis zur Mitte einstechen kannst), beiseitestellen und abkühlen lassen.
  4. Reis nach Packungsangaben kochen.
  5. Währenddessen die Auberginen halbieren und ihre Hälften mit zwei Gabeln etwas auseinanderziehen, um die Fläche zu vergrößern.
    In einer Pfanne * in Erdnussöl von beiden Seiten goldbraun anbraten und anschließend die vorbereitete Sauce darüber verteilen und nochmal kurz in der Sauce weiterbraten.
  6. Die Unagi-Auberginen auf einem Teller auf etwas Reis anrichten und mit geschnittenen Frühlingszwiebeln und etwas Sesam anrichten.
    Guten Appetit!

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