Erdnuss Curry

von Julian

Herzhaft, scharf und fruchtig zugleich. So schmeckt dieses geniale Erdnuss Curry.

Dazu erfüllt es alles, was ich an einem guten Rezept schätze:

  • Erdnuss Curry ist super einfach und jeder Kochanfänger bekommt es hin
  • Erdnuss Curry geht echt schnell und nach nur 20-30 min ist alles fertig
  • Erdnuss Curry ist gesund, vor allem wenn du viel Gemüse reinschnippelst
  • Erdnuss Curry ist ganz flexibel und du kannst frei entscheiden, welches Gemüse rein soll

Erdnuss trifft Curry

Wie du weißt, liebe ich Currys. Das Gelbe Thai Curry mit Mango, das Kichererbsen Curry oder auch klassisches Rotes Thai Curry gehören zu meinen Lieblingsrezepten.

Mindestens genauso sehr stehe ich auf den Geschmack und das Aroma von Erdnüssen. Auch damit habe ich bereits einige leckere Rezepte gekocht, wie die Afrikanische Kidneybohnen mit Erdnuss-Soße oder Satay – Asiatischer Nudelsalat mit Erdnuss-Sauce.

Heute kombinieren wir diese beiden einfach mal und es entsteht ein Erdnuss Curry, dass würzig scharfe Noten, durch die rote Currypaste und den frischen Ingwer bekommt. Gleichzeitig hat dieses Curry aber auch eine herzhaft nussige Note durch die Erdnussbutter. Die Erdnussbutter macht das Curry auch wunderbar cremig in der Konsistenz.

Auf jeden Fall ein Rezept, dass mich schon beim Gedanken daran zum Schwärmen bringt.

Wie kocht man Erdnuss Curry?

Die Zutatenliste für dieses Rezept ist an sich wirklich simpel.

Die Basis bilden Kokosmilch, rote Currypaste, cremige Erdnussbutter und eventuell noch etwas Gemüsebrühe. Hinsichtlich der Gemüsebrühe kommt es ein wenig auf die Menge der anderen Zutaten im Curry und die gewünschte Konsistenz an. Da das Hinzufügen von Gemüsebrühe (oder heißem Wasser) den Geschmack der Kokosmilch relativ schnell verwässern kann, gebe ich davon nur so viel wie nötig (damit alle Zutaten Kontakt zur Flüssigkeit haben und so gleichmäßig gar werden können) und so wenig wie möglich hinzu.

Des Weiteren sorgt (wie bei den meisten Currys) die Kombi aus Zwiebel, Knoblauch und Ingwer für die Würze und wundervolle Aromen. Zum Schluss verfeinert man alles noch mit ein wenig Sojasauce und für die Säure kommt ein wenig frisch gepresster Limettensaft hinein. Auch einige Raspeln von der Limettenschale, wenn es sich um eine Bio-Limette handelt, passen ganz geschmacklich prima dazu.

Was die anderen Zutaten angeht bist du völlig frei. Natürlich darfst du dich gerne 1:1 an mein Rezept halten. Genauso gerne kannst du aber mit dem Gemüse, das ins Erdnuss Curry kommt experimentieren und variieren. Ich verwende hier Karotte, Paprika und Brokkoli.

Als Topping brate ich zusätzlich einige Stücke knusprigen Erdnuss-Tofu an.

Als Beilage eignet sich, wie bei nahezu jedem Curry, selbstverständlich Reis ganz wunderbar. Reis saugt die Flüssigkeit und den Geschmack von Currys einfach perfekt auf.

Mein letzter Tipp: Ein gutes Kochmesser

Was die Arbeit in der Küche bei so ziemlich jedem Rezept viel einfacher macht, ist das richtige Messer. Je schneller du das Gemüse so geschnitten bekommst, desto mehr Freude wirst du am Kochen haben.

Außerdem gilt – und das ist besonders bei asiatischen Wok-Gerichten relevant:
Je feiner und kleiner die Gemüsestücke geschnitten sind, desto schneller werden sie auch gar.

Bei diesem Erdnuss Curry gilt das besonders für die Karotte. Je dünner die Stücke, desto eher sind sie durch.

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Erdnuss Curry

Dieses einfache Erdnuss Curry schmeckt herzhaft, scharf und fruchtig.

  • Autor: Julian
  • Vorbereitungszeit: 5
  • Kochzeit(en): 25
  • Gesamtzeit: 30 Minuten
  • Menge: 2 1x

Zutaten

Scale
  • 1 Zwiebel
  • 2 Karotten
  • 4 Knoblauchzehen
  • Kleines Stück Ingwer
  • 1 Paprika
  • 1 EL rote Currypaste (z.B. https://amzn.to/3sTXzAw )
  • 2 EL Erdnussbutter
  • 1 Dose Kokosmilch (400 ml Füllgewicht)
  • 1 großer Brokkoli
  • 200g Erdnuss-Tofu
  • 2 EL Sojasauce
  • 1 Limette (Saft davon, bei Bio gerne die Schale)
  • 5 Stängel Koriander
  • 2 EL Kokosöl (zum braten)
  • Reis als Beilage

Arbeitsschritte

  1. Zwiebel in kleine Würfel schneiden. 
    Karotten schälen, der Länge nach halbieren, anschließend vierteln und dann in dünne Stücke schneiden.
    Etwas Kokosöl in einen heißen Wok (oder eine große Pfanne) geben und die Zwiebel und Karotten darin anbraten.
  2. In der Zwischenzeit den Ingwer und Knoblauch in kleine Stücke schneiden und beides anschließend ebenfalls in den Wok geben.
  3. Das restliche Gemüse kleinschneiden: Die Paprika in gleichmäßig große Streifen und den Brokkoli in mundgerechte gleichgroße Stücke.
    Das Gemüse dann zu den restlichen Zutaten in den Wok geben und alles vermischen.
  4. Den Reis nach Packungsanleitung kochen.
  5. 1-2 TL rote Currypaste in den Wok geben (idealerweise Mittig an den Pfannenboden, um die maximale Hitze abzubekommen), 1-2 min anbraten lassen und anschließend mit Kokosmilch aufgießen. (Ggf. mit etwas heißem Wasser oder Gemüsebrühe aufgießen, so dass das ganze Gemüse Flüssigkeit abbekommt)
    Mit Deckel bei niedriger-mittlerer Hitze ca. 20 min köcheln lassen.
  6. Als nächstes den Tofu zwischen zwei Küchenpapiere legen und mit leichtem Druck die überschüssige Feuchtigkeit herauspressen. Anschließend den Tofu in Würfel schneiden und erneut mit einem Küchenpapier die Feuchtigkeit aus den Stücken pressen. Dadurch wird der Tofu später schön knusprig.
    Die Tofu Stücke in einer separaten Pfanne in etwas Erdnussöl heiß von allen Seiten anbraten und dabei kräftig salzen.
  7. Erdnussbutter mit in den Wok geben und einrühren bis die Flüssigkeit eine cremigere Konsistenz bekommt.
  8. Das Curry abschließend mit Sojasauce und frisch gepresstem Limettensaft abschmecken.
  9. Das fertige Erdnuss Curry wird in einer Schüssel auf dem Reis, mit den knusprigen Tofu Stücken sowie einigen Spritzern Limettensaft angerichtet.
    Guten Appetit!

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1 Kommentar

Marie F. August 6, 2021 - 7:01 pm

Super leckeres und einfaches Curry, habe es jetzt schon einige Male zubereitet und es ist immer wieder ein Erfolg! Leider kann ich nur keinen Erdnusstofu finden, aber normaler Tofu funktioniert zum Glück genauso gut. 🙂 Danke für die tollen Rezepte!

Antworten

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