Couscous Salat mit gebratenem Halloumi

von Julian

Heute begeben wir uns auf eine kleine kulinarische Reise in den arabischen Raum. Denn dieser wundervolle Couscous Salat mit gebratenem Halloumi orientiert sich eng an einem Klassiker der libanesischen und syrischen Küche: Dem Taboulé.

Mit marokkanischer Minze und frischer Gurke, fruchtigen Cherrytomaten, aromatisch-süßen Granatapfelkernen und knusprigem Halloumi wird dieser schnell und einfach gemachte Couscous Salat zu einem leichten und selbstverständlich richtig leckeren Essen.

Gerade für warme Frühlings- und Sommertage ist er echt genial. Zum Beispiel in der Tupperbox mitgenommen, als leichte und trotzdem vollwertige Mahlzeit auf der nächsten Radtour.

Couscous Vs. Bulgur Vs. Taboulé

Bestimmt bist du schonmal über alle drei dieser Begriffe gestolpert und vielleicht geht es dir dabei wie mir. Denn ich war lange Zeit etwas irritiert und wusste nicht genau was denn nun die Unterschiede sind und was eigentlich was ist. Dabei ist das gar nicht so kompliziert:

Couscous ist ein Gericht aus der nordafrikanischen Küche. Es besteht aus befeuchtetem und zu Kügelchen zerriebenem Hartweizengrieß, Gerste oder Hirse. Diese kleinen Kugeln nennt man ebenfalls Couscous.

Dem Couscous zum Verwechseln ähnlich, was das Aussehen, den Geschmack und die Verwendung angeht, ist der Bulgur. Dieser ist besonders in der Küche Vorderasiens beheimatet. Anders als Couscous ist Bulgur jedoch kein Grieß, sondern eine Weizengrütze.

Taboulé bezeichnet wiederum einen Salat aus der arabischen und speziell der libanesischen und syrischen Küche. In Deutschland kennen ihn viele einfach nur als Bulgur- oder eben als Couscous-Salat.

Der originale Taboulé wird aus Bulgur oder Couscous, viel glatter Petersilie, Tomaten, Frühlingszwiebeln oder Schalotten, Olivenöl *, Wasser und Zitronensaft hergestellt und mit frischer Pfefferminze sowie Salz und Pfeffer gewürzt.

Wie du siehst, ähnelt die Zutatenliste diesem leichten Rezept ungemein. Dennoch habe ich einige Anpassungen am ohnehin schon leckeren Vorbild vorgenommen, und so entstand meiner Meinung nach…

Der leckerste Couscous Salat mit gebratenem Halloumi

Diese drei Zutaten machen dieses simple Rezept erst so richtig genial:

  • Gebratener Halloumi: Ein halbfester Käse aus Kuh-, Schafs-, Ziegenmilch, oder auch aus einer Mischung dieser. Vielen ist die Spezialität aus den Mittelmeerländern auch einfach als „Grillkäse“ bekannt. Angebraten entwickelt der Halloumi einen sagenhaften Geschmack.
  • Sultaninen: Genaugenommen gehören Sultaninen zu den Rosinen. Aber: Sultaninen stammen von der Sultana-Rebe. Diese trägt besonders große Beeren. Außerdem haben diese Sultana-Trauben eine besonders dünne Schale und keine Kernen. Dadurch sind sie noch einen Tick weicher als Rosinen und schmecken auch etwas fruchtiger und süßer. Dazu haben sie eine ganz dezente säuerliche Note, die echt angenehm ist.
  • Granatapfelkerne: Der im Orient und Mittelmeerraum besonders beliebte Granatapfel bzw. dessen Kerne sind saftig und schmecken erfrischend süß-säuerlich. Durch die vielen enthaltenen Bitterstoffe hat Granatapfel außerdem eine ganz leicht herbe Geschmacksnote.
    Wie großartig Granatapfelkerne ein Rezept aufwerten können, siehst du z.B. in meinem Rezept für gebackenen Kürbis mit Käsefüllung.

Couscous Salat oder Taboulé wird traditionell zwar als Vorspeise oder Zwischenmahlzeit serviert, ich liebe Rezepte wie dieses aber auch so, zu jeder Jahres- und Tageszeit, egal ob als leichtes Hauptgericht oder auch als Beilage zum Grillen, für Fisch oder Fleisch.

Es gibt im Grunde keine Situation, zu der ich zu einem guten Couscous Salat „Nein“ sagen würde. 😊

Noch ein kleiner Tipp: Den Couscous Salat schmeckt am besten, wenn man ihn einige Stunden oder sogar über Nacht, im Kühlschrank ziehen lässt. Den Halloumi solltest du dir in diesem Falle dann aber erst kurz vorm Essen braten, da er sonst seine knusprige Konsistenz verliert.

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Couscous-Salat mit gebratenem Halloumi

Dieser Couscous-Salat mit Minze und Gurke, Cherrytomaten, Granatapfelkernen und gebratenem Halloumi ist ein schnelles, leichtes und einfach gemachtes Essen.

  • Autor: Let’s Cook
  • Vorbereitungszeit: 10
  • Kochzeit(en): 10
  • Gesamtzeit: 20 Minuten
  • Menge: 2

Zutaten

  • 150 g Couscous

     

  • 3 EL Sultaninen

     

  • 3 Frühlingszwiebeln

     

  • ½ Gurke

     

  • 15 g Minze

     

  • 250 g Cherrytomaten

     

  • 1 EL Olivenöl *

     

  • Salz

     

  • Pfeffer

     

  • 1 EL Erdnussöl

     

  • 250 g Halloumi

     

  • 1 Bio-Zitrone

     

  • 1 Granatapfel

Arbeitsschritte

  1. Den Couscous zusammen mit einer Handvoll Sultaninen in eine große Schale geben und mit der doppelten Menge an heißem Wasser aufgießen. Salzen, mit einem Deckel oder Küchentuch abdecken und beiseitestellen.

  2. Die Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden.
    Die Salatgurke der Länge nach halbieren, das Kerngehäuse entfernen und die Gurke in kleine Stücke schneiden. Die Cherrytomaten halbieren und die Minze klein hacken.

  3. Sobald der Couscous das Wasser komplett aufgenommen hat und etwas abgekühlt ist, gründlich durchmischen und einen Schuss Olivenöl * hinzugeben. Mit dem bereits geschnittenen Gemüse vermischen, salzen & pfeffern.

  4. Einen Esslöffel Erdnussöl in eine vorgeheizte Bratpfanne * geben und den Halloumi darin von beiden Seiten goldbraun anbraten, ca. 2 Minuten pro Seite.

  5. In der Zwischenzeit etwas Bio-Zitronenschale in den Couscous Salat reiben und den Saft einer halben Zitrone hineindrücken.

  6. Den Granatapfel entkernen: Mit dem Körpergewicht leichten Druck auf den Granatapfel geben und dabei über eine Arbeitsplatte rollen, sodass leichte Knackgeräusche zu hören sind.
    Den Granatapfel mit einem scharfen Messer * halbieren und über einer Schüssel mit einem Holzlöffel kräftig auf die Rückseiten der Hälften klopfen, bis alle Kerne herausgefallen sind. Den Couscous Salat auf einem Teller gemeinsam mit dem gebratenen Halloumi anrichten, Granatapfelkerne darübergeben und mit den restlichen Zitronenspalten servieren.

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1 Kommentar

Tanja September 3, 2021 - 3:19 pm

Ein ganz tolles Rezept.
Schnell gemacht und super lecker.
Gibt es jetzt regelmäßig.

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