Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln

von Julian
Bratkartoffeln mit Speck

Manchmal braucht es gar kein außergewöhnliches Essen, um sich und seine liebsten glücklich zu machen!

Bratkartoffeln ist eines dieser super simplen Rezepte, für die man die Zutaten eigentlich jederzeit zuhause hat und schnell zusammenwerfen kann für ein super leckeres Mittagessen. Und wenn die Bratkartoffeln mit Speck richtig gemacht sind, kann kaum einer ihnen widerstehen. Sie sind nicht ohne Grund eines der beliebtesten Rezepte der Deutschen!
Ich mache sie mir regelmäßig in verschiedenen Varianten, z.B. mit Speck und Zwiebeln, sowie einem halbflüssigen Spiegelei.

Knusprige Bratkartoffeln – so gelingen sie immer!

Knusprige Bratkartoffeln auf einer Gabel

SO sieht für mich eine perfekte Bratkartoffel aus.

Außen knusprig und innen wunderbar weich.
Und wenn du in Zukunft auch immer solche Bratkartoffeln haben möchtest, dann habe ich ein paar Tipps für dich, wie sie dir in Zukunft noch besser gelingen!

Es gibt ein paar Dinge auf die man achten sollte, damit sie nicht an der Pfanne ankleben, die Zwiebeln verbrennen, oder die Kartoffeln am Ende noch halb-roh sind. Vielleicht hast du diese Erfahrungen auch schon gemacht und dich gefragt, woran es liegt.
In diesem Blog Post erzähle ich dir, woran das lag und wie du es in Zukunft besser machst 🙂

Welche Kartoffeln eignen sich für Bratkartoffeln?

Als erstes steht natürlich die Auswahl der Kartoffeln, ich nehme festkochende Kartoffeln, grundsätzlich kannst du sie aber auch aus vorwiegend festkochenden oder mehlig kochenden Kartoffeln machen. Wenn du experimentieren möchtest, versuch auch mal verschiedene Kartoffelsorten wie z.B. Linda oder Laura, sie unterscheiden sich in der Konsistenz. Bei mehlig kochenden ist die Gefahr größer, dass sie dir in der Pfanne zerfallen, denn mehlig kochende enthalten mehr Stärke und sind dadurch nicht so stabil wie festkochende, sorgen dafür aber für ein noch weicheres Innenleben deiner Bratkartoffeln, ähnlich wie bei einer Krokette.

Optimalerweise nimmst du bereits gekochte Kartoffeln vom Vortag, das hat nämlich neben der besseren Konsistenz noch einen weiteren Vorteil: Sie haben am nächsten Tag weniger Kalorien. Klingt verrückt, aber ist echt so. Bis zu 10% weniger Kalorien haben Kartoffeln vom Vortag, weil ein Teil der Stärke kristallisiert. Gleiches gilt übrigens auch für Nudeln und Reis!

Auch die richtige Bratpfanne macht viel aus!

Ich benutze fürs zubereiten meiner Bratkartoffeln eine richtig massive, große Aluguss Pfanne. Die wiegt ordentlich was und das ist ein gutes Zeichen bei Pfannen, denn dadurch leitet sie die Wärme super! Diese wird hoch erhitzt, zum anbraten benutze ich ein hitzebeständiges und neutrales Öl wie Sonnenblumenöl, oder auch Erdnussöl z.B.
Ihr könnt auch eine gusseiserne Pfanne nehmen, die ist nochmal ein ganzes Stück schwerer. Die Brateigenschaften aber auch beim Aluguss schon hervorragend. Vorteil ist auch, dass diese Aluguss Pfanne beschichtet ist und so klebt da nichts an.

Einen Link zu meiner Pfanne und auch einen Gutscheincode findet ihr auf YouTube unterm Video in der Beschreibung.

Falls bei euch doch mal etwas anbrennt, oder an der Pfanne haften bleibt, dann liegt das wahrscheinlich daran, dass die Beschichtung der Pfanne kaputt ist. Damit die Beschichtung möglichst lange hält, benutzt auf jeden Fall immer Holz- oder Plastik-Wender und keine Gabeln oder sonstigen metallischen Gegenstände, das kann die Beschichtung nachhaltig beschädigen.

Tipps für die Zubereitung

Das beste Ergebnis bekommt ihr, wenn ihr alle Kartoffeln nebeneinander anordnet. Es ist wichtig, dass sie Kontakt zur Pfanne haben, damit sich die knusprige Außenschicht bei allen Kartoffelscheiben bilden kann.
Wenn die Kartoffeln goldbraun sind, ist es Zeit sie zu wenden. Je nach Pfannengröße und Menge an Bratkartoffeln, die ihr zubereiten möchtet, sind in der Regel mehrere Durchgänge nötig.

Ich kann euch absolut empfehlen an dieser Stelle ein wenig Zeit zu investieren und eure Pfanne nicht zu überladen.

Wenn ihr den Vorgang beschleunigen möchtet, könnt ihr natürlich eine 2. Pfanne daneben zum ausbraten von weiteren Bratkartoffeln nutzen.
Die gewürfelten Zwiebeln und der geräucherte Speck kommen erst am Ende dazu, wenn die Kartoffeln bereits alle goldbraun sind, denn sonst könnte euch beides schnell anbrennen.

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Bratkartoffeln mit Speck und Zwiebeln

Bratkartoffeln mit Speck

Gutes Essen braucht keine ausgefallenen Zutaten! Diese Bratkartoffeln sind der Hammer!

  • Autor: Julian
  • Vorbereitungszeit: 20
  • Kochzeit(en): 20
  • Gesamtzeit: 40 Minuten
  • Menge: 2 1x
Scale

Zutaten

  • 8 festkochende Kartoffeln (vorgekocht, am besten vom Vortag)
  • 1 Packung geräucherter Speck
  • 1 große Zwiebel
  • Petersilie
  • n.B. 2 Eier

Arbeitsschritte

  1. Kartoffeln in Salzwasser ca. 20min kochen, bis sie sich mit einer Gabel einstechen lassen und komplett auskühlen lassen. Am besten über Nacht im Kühlschrank lagern.
  2. Kalte Kartoffeln schälen und in Scheiben schneiden. Die Dicke der Kartoffelscheiben entscheidet, wie viel „Innenleben“ deine Bratkartoffeln haben.
  3. Öl in einer massiven Bratpfanne hoch erhitzen und die Kartoffeln nebeneinander anordnen, sodass alle Kontakt zur Bratpfanne haben. 3-4 min pro Seite braten, bis sie goldbraun sind. Anschließend auf einem Teller zwischenlagern und die restlichen Kartoffelscheiben ebenfalls ausbraten.
  4. Währenddessen die Zwiebel würfeln und falls nötig, den Räucherspeck ebenfalls klein schneiden.
  5. Wenn die letzte Ladung auch fast fertig gebraten ist, die Kartoffeln auf eine Seite der Pfanne schieben und den Räucherspeck sowie die gewürfelte Zwiebel in die Pfanne geben und ebenfalls 2-3min mitbraten.
  6. Die zwischengelagerten Kartoffeln wieder in die Pfanne geben, alles vermischen und mit Salz & Pfeffer abschmecken. Wer mag kann an dieser Stelle auch etwas geräuchertes oder scharfes Paprikapulver dazugeben.
  7. Frische Petersilie hacken und drüber geben. Wer mag kann sich auch noch ein Spiegelei dazu braten, passt super!
  8. Lass dir deine super knusprigen Bratkartoffeln schmecken!

Hast Du dieses Rezept ausprobiert?

Dann lasse es mich gerne wissen! Markiere @julian_letscook auf Instagram und benutze den Hashtag #letscook

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3 Kommentare

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