Biryani – würzige Reispfanne

von Julian

Heute schicke ich deine Geschmacksknospen auf eine Reise nach Indien. Biryani ist ein klassisches Gericht aus der indischen Küche.
Es ist so reich an verschiedenen spannenden Aromen, dass es sich echt lohnt, die Herausforderung anzunehmen und mal etwas zu kochen, dass man in Deutschland wahrscheinlich eher selten daheim kocht.

Vielleicht ändert sich das aber ja, nachdem du dieses Rezept das erste Mal nachgekocht hast.

Was ist Biryani?

Der Name Biryani stammt aus dem persischen und bedeutet etwa so viel wie „gebraten“ oder „geröstet“. Und in der Tat wird hier, wie du beim nachkochen schnell merken wirst, allerhand Zutaten und Gewürze gebraten und geröstet. Das macht dieses Essen so einmalig.

Die würzige Reispfanne, die bereits auf eine jahrtausendealte Geschichte zurückblickt, ist zum Glück aber gar nicht so kompliziert, wie es auf den ersten Blick scheint. Vertrau mir! Lass dich nicht von der Zutatenliste abschrecken und schon gar nicht von den vielen Schritten im Rezept.

Zwar werden viele Zutaten benötigt, die für den authentischen Geschmack sorgen und ja, das Rezept fällt nicht gerade unter die Kategorie „Schnelle Rezepte“ – aber: Es ist trotz allem ein wirklich einfaches Rezept und ich zeige dir hier Schritt für Schritt, wie du ein indisches Biryani in einer simplen Variante zu Hause selbst kochen kannst.

Was macht Biryani so besonders?

Das A und O für den unheimlich vielseitigen Geschmack ist die indische Gewürzmischung Garam Masala (die du vielleicht schon aus meinem Kichererbsen Curry für unter 5€ kennst) und natürlich die Biryani-Paste.

Letztere stellen wir in diesem Rezept, aus Cashewkernen, Chili, Ingwer, Knoblauch, Zwiebeln und einigen Gewürzen, im Handumdrehen und mithilfe eines Mixers selbst her.

Beim Kochen des Reis, geben wir fruchtige Rosinen mit in den Kochtopf! Dadurch nehmen sie Feuchtigkeit auf, und statt trockener Rosinen haben wir am Ende fruchtige Geschmacksbomben, die sich herrlich in dieses Reisgericht fügen.

Angerichtet wird das Biryani zum Schluss mit Mango-Chutney und einem wunderbar frischen Minz-Jogurt (dieser ist ebenfalls im Handumdrehen fertig: Etwas Minze kleinhacken oder im Mixer zerkleinern und gemeinsam mit Salz und Jogurt verrühren.)

Welchen Reis für indisches Biryani verwenden?

Hier lautet die Antwort ohne Zweifel: Basmati Reis.

Basmati Reis hat ein eher erdiges Eigenaroma und ist verglichen mit Jasmin Reis etwas lockerer.
Genau das wollen wir hier.

Echter Basmati wird übrigens am Fuße des Himalaya-Gebirges in Indien oder in Pakistan angebaut. Jasmin hingegen stammt aus Thailand.

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Biryani

Biryani ist ein indischer Würzreis, der reich an verschiedenen spannenden Aromen ist.

  • Autor: Let’s Cook
  • Vorbereitungszeit: 15
  • Kochzeit(en): 30
  • Gesamtzeit: 45 Minuten
  • Menge: 2 1x

Zutaten

Scale
  • 200 g Basmati Reis
  • 2 Knoblauchzehen
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer
  • 1 Chilischote
  • Kreuzkümmel
  • 1/2 TL Koriandersamen
  • 2 Gewürznelken
  • 4 Kardamomkapseln
  • 1 EL Tomatenmark
  • 10 Cashewnüsse
  • 3 EL Kokosraspeln
  • 1 TL Garam Masala
  • 2 EL Kokosöl oder Pflanzenöl
  • 1 TL brauner Zucker oder Kokosblütenzucker
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Ghee
  • 2 Lorbeerblätter
  • 1 Zimtstange
  • 1/2 Tl Kurkuma optional, für Farbe
  • 30 g Rosinen
  • 3 EL Joghurt
  • frische Minze
  • Mango Chutney

Arbeitsschritte

  1. Die Cashewkerne in einer heißen Pfanne für 2-3 min anrösten. Sie sind fertig, wenn sie gold-braun sind und sich die Röstaromen entfalten. (Achtung: Nicht aus den Augen lassen, da sie sonst schnell verbrennen.)
  2. Die Knoblauchzehen andrücken, schälen und würfeln.
    Den Ingwer schälen (am einfachsten, indem die Schale mit der Kante eines Teelöffels „abgeschabt“ wird) und in feine Stücke schneiden und die Chilischote ebenfalls kleinschneiden.
  3. Wenn in der Zwischenzeit die Cashewkerne fertig angeröstet sind, die Hälfte auf einen Teller geben und beiseitestellen und die andere Hälfte in einen Mixer geben.
  4. In die eben frei gewordene Pfanne werden nun Gewürznelken, Kardamonkapseln, sowie Koriandersamen gegeben und ebenfalls angeröstet.
    Kurz bevor alles fertig angeröstet ist, noch etwas gemahlenen Kreuzkümmel dazugeben.
  5. Die Zutaten aus der Pfanne nun evtl. im Mörser noch etwas zerkleinern, ehe sie gemeinsam mit den Ingwer-, Knoblauch- und Chilistücken in den Mixer (zu den Cashewkernen) gegeben werden. Außerdem 1-2 EL Kokosöl, ½ TL Garam Masala, 1 EL Tomatenmark, sowie etwas Salz und Zucker hineingeben.
    Alles zu einer Gewürzpaste vermixen.
  6. 2 Lorbeerblätter in eine Schüssel mit Wasser geben und etwas einweichen lassen.
  7. In der Zwischenzeit den Reis waschen und in einem Topf entsprechend der Packungsanleitung, mit dem einzigen Unterschied, dass zusätzlich 30 g Rosinen im Topf mitgekocht werden, kochen. 
  8. Die Zwiebel in Scheiben schneiden und in einer heißen Pfanne, in etwas Ghee (oder alternativ Pflanzenöl), anbraten. Auf die Zwiebeln werden dann zum Würzen eine Stange Zimt, einige Kardamonkapseln und die eingeweichten Lorbeerblätter gegeben.
    Wenn die Zwiebeln einige braune Stellen bekommen haben, mit Kurkuma würzen.
  9. Anschließend kommt die (in Schritt 5 hergestellte) Gewürzpaste ebenfalls mit in die Pfanne. 
    Alles vermischen und kurz gemeinsam anrösten.
  10. Zum Schluss den Inhalt aus der Pfanne mit dem Reis vermischt. Fertig!
  11. Das Biryani wird auf einem Teller mit einigen Cashewkernen on-top angerichtet.
    Dazu etwas Minz-Jogurt und ein fruchtiges Mango-Chutney reichen. 
    Guten Appetit!

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